Christ sein- unser Glaube (März 2017)

„Was bedeutet Christsein für mich persönlich“

„Was bedeutet Christsein für mich persönlich“ – auf einer meterlangen Wandzeitung (einen Ausschnitt zeigt dies Bild) versuchten die TeilnehmerInnen des Firmkurses Antworten auf diese Frage zu finden: während einer Schrift“gespräches“, in dem jeder seine Überlegungen schriftlich mitteilen und andere Gedanken ergänzen oder auch kommentieren konnte, fand - ohne Worte – ein intensiver Austausch zu dieser Frage statt.

Das Erstellen dieser Wandzeitung war einer der verschiedenen Workshops, die Anfang Mai im Pfarrheim in Algermissen unter der Überschrift „Christ sein“ stattfanden: Über Aussagen des Apostolischen Glaubensbekenntnisses - verbunden mit der letztlich an jeden einzelnen gestellte Frage: „Was bzw. an wen glaube ich?“ wurde ebenfalls in einem Workshop nachgedacht.

Über Aussagen des Apostolischen Glaubensbekenntnisses - verbunden mit der letztlich an jeden einzelnen gestellte Frage: „Was bzw. an wen glaube ich?“ wurde ebenfalls in einem Workshop nachgedacht.

Eng damit verbunden war die Überlegung, was „Kirche“ bedeutet. Anhand einer Liste schlagwortartiger Äußerungen über die Kirche (beispielsweise: Kirche ist … eine Hilfe für mein Leben oder … nicht notwendig, um Christ zu sein, oder …) konnte jeder für sich entscheiden, ob er diese Aussagen für mehr oder weniger zutreffend hält. Diese Einschätzung, die teilweise sehr unterschiedlich ausfiel, bot Anlass für Diskussionen und Erklärungen.

Anderen Menschen aufmerksam begegnen, eine Freude machen, ihnen einen guten Wunsch aussprechen und damit zum Ausdruck bringen, dass niemand vergessen ist, das ist praktisches „Christ sein“. Dies fand eine konkrete Umsetzung an diesem Nachmittag: Mit etlichen selbstangefertigten Glückwunschkarten kann im kommenden Jahr vielen Senioren der Gemeinde zum runden Geburtstag gratuliert werden.

„Beten“ ist eine Form der Kommunikation – der Kommunikation mit Gott. Alle Firmbewerber wurden aufgefordert, im Umfang von den 150 Zeichen einer Twitter-Nachricht zu schreiben, „was sie Gott schon immer einmal sagen oder um was sie bitten wollten“.

Begonnen wurde dieser Nachmittag mit einem gemeinsamen Gebet in der Matthäuskirche. Beendet wurde er mit einer Andacht, in der einige der formulierten Fürbitten stellvertretend für all die vielen Bitten vorgetragen wurden.